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General Massénas Hauptquartier im Hirschen (1799)

General Massénas Hauptquartier im Hirschen

Im Jahre 1799, zu Beginn des Zweiten Koalitionskrieges, wurde die Schweiz zum Schauplatz eines europäischen Krieges zwischen den Franzosen auf der einen, der Koalition von Österreichern und Russen auf der andern Seite. Anfang Juni 1799 verdrängten österreichische Truppen die Franzosen aus der Ostschweiz, aus Graubünden und dem Tessin. Nach der ersten Schlacht bei Zürich am 4./5. Juni 1799 musste General André Masséna, der französische Oberbefehlshaber in der Schweiz, die Stadt Zürich räumen.
Die Kriegsfront verlief jetzt von Süden nach Norden mitten durch die Schweiz, vom Gotthard über Zürich bis an den Rhein. Der damalige Kanton Baden und damit auch das Gebiet um Bremgarten wurden zum Frontgebiet. Masséna konzentrierte hier seine Truppen. Für deren Unterhalt forderte er von der Bevölkerung immense materielle Opfer.
Für kurze Zeit war Bremgarten der Ort, wo die französischen Fäden zusammenliefen. Nach der Niederlage bei Zürich schlug General Masséna vom 9. bis 21. Juni 1799 im Gasthof zum Hirschen an der Marktgasse sein Hauptquartier auf. Hier begann er, die Kräfte für den Gegenschlag zu sammeln. Am 25. September 1799 dann überquerten seine Truppen auf Pontonbrücken die Limmat und besiegten in der zweiten Schlacht bei Zürich die Truppen des russischen Generals Korsakoff.

Bild: General Masséna in Bremgarten, historisierendes Gemälde von Otto Baumberger im Rathaus Bremgarten, um 1940.

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