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Stadt Bremgarten

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Die neueste Zeit (seit 1950)

Das wirtschaftliche Wachstum seit den 1950er Jahren und der damit einhergehende gesellschaftliche Wandel stellte auch Bremgarten vor neue Herausforderungen.

Die Zunahme der Bevölkerung und sich wandelnde Ansprüche der Öffentlichkeit machten eine Reihe von Infrastrukturbauten notwendig: neue Schulhäuser (Schulhaus Promenade 1962/63; Gartenschulhaus 1971; Schulhaus Isenlauf 1972-74, Erweiterung 1988/89); Freibad und Hallenbad (1972-74); Neues Wasserreservoir im Spannhölzli (1967) und Grundwasserpumpwerk Rüttenen (1981); Erweiterung des Rathauses (1972); Abwasserreinigungsanlage (1971); Parkhaus Obertor (1985-87).

Die stetige Zunahme des motorisierten Individualverkehrs brachte für Bremgarten eine grosse Belastung, denn die Hauptstrasse Zürich-Bern führte über die Marktgasse mitten durch die Altstadt. Der Bau der Autobahn N1 in den 1960er Jahren brachte nur vorübergehend eine Erleichterung, da auch der regionale Verkehr ein immer grösseres Volumen annahm. Der Bau einer Umfahrungsstrasse wurde dringend notwendig. Sie konnte im Herbst 1994 eröffnet werden. Seither ist die Altstadt vom Durchgangsverkehr entlastet.

Die Landwirtschaft verschwand allmählich völlig aus der Altstadt und beschränkt sich heute einzig noch auf den Betrieb der Genossenschaft Fohlenweid. Auch die handwerklich-gewerbliche Tätigkeit verlagerte sich teilweise in die Umgebung der Altstadt, und in den Gewerbe- und Industriezonen siedelten sich neue Betriebe an. Die Struktur der Verkaufsgeschäfte in der Altstadt veränderte sich, eine Folge gewandelter Einkaufsgewohnheiten und neu entstandener Einkaufszentren in der Umgebung.

Den Beginn eines kulturellen Aufbruchs signalisierten die Gründungen von Institutionen wie der Schodoler Gesellschaft (1959), des Kellertheaters Bremgarten (1967), der Galerie im Kornhaus (1970) der neuen Operettenbühne Bremgarten (1978) oder der Stadtbibliothek (1980). Zahlreiche weitere Gründungen und Initiativen festigten, zusammen mit Bestehendem, die Stellung Bremgartens als kulturelles Zentrum der Region.

Mit der Ausdehnung der Agglomeration Zürich über den Mutschellen hin gewann Bremgarten zunehmende Bedeutung als Wohngemeinde. Die Bevölkerung ist vor allem in den 1990er Jahren und nach der Jahrtausendwende stark angewachsen. Wohnten 1950 noch 3469 Personen in Bremgarten, waren es im Jahre 2000 schon 5265, und inzwischen sind es bereits über 6000. Viele davon arbeiten als Pendler in der Stadt und Region Zürich.


 

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